18. August 2025 · 4 min de lectura
Die technische Gebäudeprüfung: was sie ist, wann sie ansteht und was passiert, wenn sie negativ ausfällt
Die technische Gebäudeprüfung (in vielen Regionen inzwischen Teil des Gebäudebewertungsberichts) ist ab einem bestimmten Alter Pflicht — üblicherweise 45–50 Jahre, mit Wiederholung alle zehn Jahre.
Was geprüft wird
Ein Sachverständiger untersucht Tragwerk, Fassade, Dach, Anlagen und Barrierefreiheit und urteilt: positiv oder negativ (mit den Mängeln nach Schwere gelistet).
Was sie kostet
Für ein kleines Haus 600–1.500 € je nach Stadt und Größe. Sie wird in der Versammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen — sie zu unterlassen bringt kommunale Bußgelder und Probleme beim Wohnungsverkauf.
Wenn sie negativ ausfällt
Keine Panik: bei älteren Häusern ist das der Normalfall. Der Bericht setzt Fristen nach Schwere:
- Schwere oder dringende Mängel: Instandsetzung ist innerhalb der gesetzten Frist Pflicht (die Gemeinschaft MUSS sie durchführen; es ist notwendige Maßnahme, einfache Mehrheit, notfalls Sonderumlage).
- Leichte Mängel: werden behoben und bei der nächsten Prüfung nachgewiesen.
Die gute Seite
Eine negative Prüfung ist das Tor zu Sanierungsförderungen (Fassade, Dach, Effizienz): derselbe Bericht ist die Grundlage für den Antrag. Viele Gemeinschaften machen aus der Pflicht die Gelegenheit, das Haus mit Fördermitteln zu erneuern.
Hören Sie auf, übers Verwalten zu lesen. Probieren Sie es aus.
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