31. Januar 2024 · 5 min de lectura
Ein Eigentümer zahlt das Hausgeld nicht: was ihr Schritt für Schritt tun könnt
Zahlungsrückstände sind Problem Nummer eins in kleinen Gemeinschaften. Die gute Nachricht: das Gesetz gibt wirksame Werkzeuge an die Hand. Die bessere: die meisten Rückstände erledigen sich, bevor man sie braucht.
Zuerst das Menschliche
Eine direkte Erinnerung ohne Publikum löst die Hälfte der Fälle: mal ist es Vergesslichkeit, mal eine schwierige Phase. Dokumentiert die Erinnerung (Nachricht oder Brief) und bietet Ratenzahlung an, wenn guter Wille da ist.
Wenn keine Reaktion kommt: der formelle Weg
- Beschluss der Versammlung: beschließt in der Versammlung die Feststellung der Schuld (mit genauem Betrag) und ermächtigt den Vorsitzenden, sie geltend zu machen.
- Nachweisbare Zustellung: förmliches Schreiben mit Schuld und Zahlungsfrist.
- Mahnverfahren: schnell, unterhalb von 2.000 € ohne Anwalt möglich, und das Gericht erlässt die Zahlungsaufforderung. Die Gemeinschaft holt in der Regel Schuld und Kosten zurück.
In der Zwischenzeit
Der Säumige verliert sein Stimmrecht in den Versammlungen (zählt aber weiter für die Beschlussfähigkeit), solange er nicht ausgeglichen oder den Betrag hinterlegt hat.
Vorbeugen ist mehr wert
Klares Hausgeld, monatlich gestellt, mit sichtbarem Nachweis, wer gezahlt hat: liegt der Kontostand offen, erledigt der soziale Druck die halbe Arbeit.
Hören Sie auf, übers Verwalten zu lesen. Probieren Sie es aus.
Betreten Sie eine Beispielgemeinschaft, in der alles funktioniert, und testen Sie selbst.