25. August 2025 · 3 min de lectura
Das Dach vermieten (Mobilfunkmast, Werbung): Geld für die Gemeinschaft
Ihr Dach kann einen Teil der Gemeinschaftskosten tragen. Aber es ist einer der heikelsten Beschlüsse überhaupt.
Die nötige Mehrheit
Die Vermietung von Gemeinschaftsflächen ohne spezifische Nutzung (Dach für einen Mobilfunkmast, Brandwand für Werbung) erfordert drei Fünftel der Eigentümer und Anteile — und gibt Überstimmten in bestimmten Fällen baulicher Veränderung Rechte. Ein solider, gut dokumentierter Beschluss, immer.
Die üblichen Zahlen
- Mobilfunkmast: 4.000–12.000 € im Jahr je nach Lage und Betreiber (sehr verhandelbar — es gibt Berater, die alte, unterbewertete Verträge auf Erfolgsbasis nachverhandeln).
- Werbung an der Brandwand: enorme Bandbreite je nach Sichtbarkeit (von Hunderten bis Tausenden im Monat in Toplagen).
Der Vertrag
Begrenzte Laufzeit mit Anpassungen, wer die Anlage wartet und versichert, Rückbaubedingungen zum Ende, und geregelter technischer Zugang. Juristische Prüfung des Vertrags: hier lohnt sich das Geld für den Anwalt.
Das steuerliche Detail, das niemand erwähnt
Einnahmen aus der Vermietung von Gemeinschaftseigentum werden jedem Eigentümer nach Anteil zugerechnet (Informationserklärung der Gemeinschaft plus die Einkommensteuererklärung jedes Einzelnen). Das ist kein Problem — aber sagen Sie es, bevor es das Finanzamt tut.
Und die Sorgen um die Gesundheit (Masten)?
Das ist die Debatte, die die Hälfte dieser Beschlüsse kippt. Die Grenzwerte setzt und überwacht das staatliche Recht; die Entscheidung der Gemeinschaft ist frei — sie informiert und sauber abgestimmt zu treffen erspart Jahre schlechter Stimmung.
Hören Sie auf, übers Verwalten zu lesen. Probieren Sie es aus.
Betreten Sie eine Beispielgemeinschaft, in der alles funktioniert, und testen Sie selbst.