18. Juli 2025 · 5 min de lectura
Der Wartungsvertrag für den Aufzug: wo man abkassiert wird und wie man verhandelt
Der Aufzug macht üblicherweise 30–40 % des Wirtschaftsplans aus. Und dort ist auch der größte Verhandlungsspielraum.
Die zwei Vertragsarten
- Vollwartung: Ersatzteile und Reparaturen inklusive. Teurer (150–350 € im Monat), ohne Überraschungen.
- Teilwartung oder Standard: vorbeugende Wartung plus Arbeitszeit; Ersatzteile werden gesondert berechnet. Günstiger (80–180 € im Monat), mit gelegentlichem Schreck.
Bei jungen Aufzügen lohnt sich meist die Teilwartung; bei älteren rechnen Sie mit der Störungshistorie.
Die Fallenklauseln
- Lange Bindungen (drei bis fünf Jahre) mit stillschweigender Verlängerung und Vertragsstrafen: die Reform von 2015 begrenzt sie, aber prüfen Sie Ihren Vertrag — viele Gemeinschaften sitzen fest, ohne es zu wissen.
- 90 Tage Kündigungsfrist: tragen Sie das Datum in den Jahreskalender ein.
- Automatische jährliche Erhöhungen über der Inflation.
Wie man verhandelt
Holen Sie zwei bis drei Konkurrenzangebote ein (unabhängige Wartungsfirmen unterbieten die Markenhersteller meist deutlich) und legen Sie das beste Ihrem jetzigen Anbieter vor: eine Bindung mit 20–30 % Nachlass ist üblich. Der Wechsel ist rechtlich problemlos, und der Neue erledigt den Papierkram.
Was nicht verhandelbar ist
Die vorgeschriebenen wiederkehrenden Prüfungen (alle zwei bis sechs Jahre je nach Alter und Region) und das Abarbeiten von Sicherheitshinweisen. Da wird nicht gespielt.
Hören Sie auf, übers Verwalten zu lesen. Probieren Sie es aus.
Betreten Sie eine Beispielgemeinschaft, in der alles funktioniert, und testen Sie selbst.