30. Januar 2025 · 3 min de lectura
Darf der Beirat eine Vergütung bekommen? Aufwandsentschädigungen richtig gemacht
Das Amt ist standardmäßig unentgeltlich — aber die Versammlung kann eine Vergütung beschließen. Entscheidend ist, es transparent zu tun.
Was möglich ist
- Befreiung oder Ermäßigung des eigenen Beitrags während der Amtszeit: die häufigste und sauberste Lösung.
- Ein fester Betrag, in der Versammlung beschlossen und im Wirtschaftsplan eingestellt.
- Erstattung belegter Auslagen (Fahrten, Kopien, Behördengänge): das ist nicht einmal Vergütung, das ist das Minimum.
Wie man es beschließt
In der Versammlung, mit einfacher Mehrheit, mit konkretem Betrag oder konkreter Formel im Protokoll und im Wirtschaftsplan abgebildet. Intransparente Regelungen ("er nimmt es sich vom Konto, fertig") sind der Keim jedes Misstrauens.
Die Folgen, die man kennen sollte
Eine regelmäßige Geldleistung kann steuerliche Folgen für den Empfänger haben (zu erklärende Einkünfte). Die Beitragsbefreiung ist in der Praxis einfacher, und deshalb wird sie bevorzugt.
Und lohnt sich eine Vergütung?
In Gemeinschaften, in denen das Amt Angst macht, löst eine bescheidene Vergütung Freiwillige und Rotation aus: sie ist billiger als ein Verwalter und gerechter, als immer denselben hilfsbereiten Nachbarn auszubrennen. Allerdings: die beste Vergütung bleibt, die Arbeit des Amtes zu verringern — ein Beirat mit den richtigen Werkzeugen investiert Stunden, keine ganzen Nachmittage.
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