2. März 2024 · 4 min de lectura
Wie man den Jahreswirtschaftsplan der Gemeinschaft aufstellt (ohne Buchhalter zu sein)
Der Wirtschaftsplan macht mehr Angst, als er Arbeit macht. In einer kleinen Gemeinschaft sind es fünf Zahlen und ein Nachmittag.
1. Geht von den Ausgaben des Vorjahres aus
Die beste Vorhersage für das kommende Jahr ist das vergangene. Addiert die tatsächlichen Kosten: Reinigung, Strom, Aufzug, Versicherung, Wasser, Wartungsverträge.
2. Ergänzt, was ihr schon wisst
Steigt der Reinigungsvertrag? Steht die Aufzugsprüfung an? Ist eine Maßnahme bereits beschlossen? Rein damit.
3. Sicherheitsmarge
Rechnet 5 bis 10 % für Unvorhergesehenes dazu. Ein auf den Cent genau ausgerechneter Plan ist eine Sonderumlage, die nur auf ihr Datum wartet.
4. Instandhaltungsrücklage
Prüft, dass ihr die gesetzlichen 10 % haltet (und, falls sie in Anspruch genommen wurde, wieder auffüllt).
5. Verteilt auf die Wohnungen
Die Summe wird nach Miteigentumsanteilen verteilt (sofern die Teilungserklärung nichts anderes sagt) und auf 12 Monatsraten aufgeteilt.
In der Versammlung
Legt drei Zahlen vor: was ausgegeben wurde, was geplant ist, wie hoch das Hausgeld wird. Je klarer die Aufschlüsselung, desto kürzer die Diskussion. Der Wirtschaftsplan wird mit einfacher Mehrheit beschlossen.
Hören Sie auf, übers Verwalten zu lesen. Probieren Sie es aus.
Betreten Sie eine Beispielgemeinschaft, in der alles funktioniert, und testen Sie selbst.