4. Januar 2024 · 4 min de lectura
Die Instandhaltungsrücklage: wie viel Pflicht ist und wofür sie dient
Seit 2022 muss jede Gemeinschaft eine Rücklage von mindestens 10 % ihres letzten ordentlichen Wirtschaftsplans halten. Das ist nicht freiwillig: das spanische Wohnungseigentumsgesetz schreibt es vor.
Wofür sie dient
- Dringende Erhaltungs- und Reparaturarbeiten (der Kessel, der im Januar den Geist aufgibt).
- Verpflichtende Maßnahmen zur Barrierefreiheit.
- Der Abschluss einer Sachversicherung oder eines dauerhaften Wartungsvertrags.
Wofür sie NICHT dient
Sie ist keine Schublade, um den Haushalt auszugleichen oder laufende Kosten zu decken. Wird sie in Anspruch genommen, muss sie im folgenden Geschäftsjahr wieder aufgefüllt werden.
Wie sich das praktisch rechnet
Gibt eure Gemeinschaft 12.000 € im Jahr aus, beträgt die Mindestrücklage 1.200 €. Sie speist sich aus dem Hausgeld wie jede andere Position — viele Beiräte stellen sie als kleinen festen Anteil der Monatsrate, bis sie erreicht ist.
Der übliche Fehler
Sie „theoretisch" zu haben, aber ausgegeben. Prüft in der Praxis einmal im Jahr (ordentliche Versammlung), ob der tatsächliche Kontostand die Rücklage deckt. Das ist eines der Dinge, auf die niemand schaut, bis man sie braucht — und dann ist es zu spät.
Hören Sie auf, übers Verwalten zu lesen. Probieren Sie es aus.
Betreten Sie eine Beispielgemeinschaft, in der alles funktioniert, und testen Sie selbst.